Blog von dans-la-vie-d-emmanuelle

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Mein Leben, (immer weniger) Piraten und Essen....


Gepökeltes Brathähnchen

Veröffentlicht von Emmanuelle auf 5. März 2017, 20:22pm

Vor einiger Zeit (ja es ist Monate her...) war Thanksgiving und da flogen in meinem Youtube Feed die Truthähne wieder tief.
Eine der Zubereitungsarten, die ich besonders interessant fand war das Pökeln vor dem Braten, was das Fleisch zarter und saftiger machen soll.

Ich war etwas erstaunt wie das Salzen von Fleisch Feuchtigkeit hinein bringen soll, weil meinen Reste von Verständnis aus Schulzeit zu Folge das mit der Osmose doch irgendwie anders funktionierte.

Ich habe es den Köchen trotzdem mal geglaubt und wollte es ausprobieren.

Da ich jetzt aber nicht unbedingt einen ganzen Truthahn zubereiten wollte habe ich es erstmal mit einem kleineren Geflügel gemacht und es war ein voller Erfolg. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich Brathähnchen jemals wieder anderes machen werde.

Es dauert nur leider ziemlich lang...

Das Fleisch war zart und saftig und hat einfach toll geschmeckt.

Ihr braucht dafür für 4 Personen

1 Hühnchen. (1,2 - 1,5 kg, nach Möglichkeit freilaufend, aus vielen Gründen, abgespült wie ihr es üblicherweise tut)

1/2 Tasse Salz

1/2 Tasse Zucker

3 EL Öl

Gewürze nach Geschmack. (bei mir war es geräuchertes Paprikapulver und Salzzitrone)

Zusätzlich braucht ihr noch: Wasser, einen Tiefkühlbeutel in die das Tier nicht zu locker reinpasst, und Später einen Backofen mit einem Gitter und einer Fettpfanne darunter, oder so ein Hähnchenständer wie auf dem Foto, und Platz im Kühlschrank.

Eine Tasse Wasser mit dem Zucker und dem Salz aufkochen bis alles aufgelöst ist. (Die Mischung nicht probieren, es ist eklig.) Das ganze vollständig abkühlen lassen.

Das Huhn in den Beutel legen und die abgekühlte Lösung drüber gießen und mit so viel kaltem Wasser auffüllen, bis das Huhn bedeckt ist. Den Beutel Fest verschließen und im Kühlschrank für 6-8 Stunden ziehen lassen. Ich habe es am Vorabend gemacht.

Nach der Zeit das Tier aus dem Beutel nehmen, abtupfen und auf einen Teller legen und dann wieder unabgedeckt zum trocknen in den Kühlschrank stellen, Wieder für 6-8 Stunden. Das habe ich morgens gemacht, um es dann Abends zuzubereiten.

Nach dieser Zeit kann man das Huhn endlich braten. Dafür aus dem Kühlschrank nehmen und den Backofen auf 220° vorheizen. Das Huhn kann man jetzt wie gewünscht würzen, Ich habe dafür das Öl, mit dem man es vor dem Braten noch einpinseln muss, mit Paprikapulver gemischt und damit das Huhn eingeschmiert.

Dann auf den Rost legen und die Fettpfanne drunterstellen, oder das Tier auf den Hähnchenständer setzen, und bei 220° in den Ofen geben.

Nach 15 Minuten auf 180° runterregeln und für ca. 25 Minuten pro 500g backen. Nach 30 Minuten locker mit Alufolie abdecken.

Wenn der Saft an der dicksten Stelle klar ausläuft, ist das Fleisch gar.

Nach Ende der Bratzeit nochmal 15 Minuten ruhen lassen und genießen.

Es ist etwas Zeitaufwändiger als sonst, macht aber wirklich einen unglaublichen Unterschied.

 

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